Stille

In die Stille, schreit mein Wille, nach Geborgenheit in meiner Einsamkeit. Ich könnte geben, so vieles im Leben, doch finde ich, niemals dich. Wo nur hast Du dich versteckt, wo nur kann ich finden, einen Mensch, der mich versteht, der lebt mit mir ein Leben. Nur das schrillen, von den Grillen, bricht das Schweigen, in stillen Zeiten…

Sternenschnuppe

Ein Stern, er wandert ganz verwirrt, er hat sich scheinbar auch verirrt, und kommt zu nah an uns heran, zu finden hier sein Ende dann. Doch war sein Tod nicht ganz umsonst, denn jemand hat es sich gegönnt, einen Wunsch zu denken, und dieser wird ihn lenken.

Trauer

Wenn Menschen, so glaubt man hier auf Erden, in Gottes Reich befohlen werden, die Trauer in uns leidlich schmerzt und trifft gar schrecklich unser Herz. Was kann es schon auf Erden geben, wenn wir den Augenblick erleben, dass ein Mensch, den wir so liebten, vom Lebensbaum hinabgestiegen. Vor dem Grabe wortlos stehend, in Gedanken innig flehend, auf der Suche nach dem Sinn, in alle Zeit von Anbeginn. „Der Tod gehört nun mal zum Leben“, sind Weiterlesen

Einsam

Wieder ist´s soweit, Schneeflocken fallen, Weihnachtszeit, Lieder schallen. Trautes Heim, viel Kerzenlichter, Glück allein, Kindergesichter. Doch irgendwo daheim, sitzt Du verlassen und ganz allein, willst alles hassen. Du willst von uns gehen entfernst dich von hier, in deinen Augen Tränen, ein Abschied von dir.

Angst

Wie in ruhiger stiller Nacht, im Traum, aus dem man nicht erwacht, von einer Aura sanft umgeben, ist mir dein Antlitz stets zugegen. Gedanken, von denen ich mich nähre, Gefühle, wie ich dich begehre, stecken tief in meiner Brust, sind mir stets im Herz bewusst. Wie nur kann ich es dir sagen, sollte ich es einfach wagen, zu sagen, was mein Herze lenkt, was ich fühle, was ich denk´? Viel zu groß ist meine Angst, Weiterlesen

Das Moor

Schatten im Moor, Nebelschwaden, Krähen krächzen, Maden sich am Aas erlaben. Nur Gestank, alles verrottet, nichts am Leben, irgendwie ist alles tot. Kein Wind, alles feucht, sud und fäulnis, Getier kriecht und fleucht. Unbarmherzig, ungewollt, angsteinflößend, im Dunkeln ein lauter Donner grollt. Hoffnungslos, alles aus, ich finde hier kein Weg mehr hinaus.

Schmerz

Schreie schallen, Tränen fließen, Schmerzen in den Gliedern. Stürme gehen, Donner grollen, Schauer prasseln nieder. Tod erleben, Verlust empfinden, Trauer immer wieder. allein gelassen, niemand da, wie ein toter Krieger.

Du XXVIII – Dein Weg

Von Mauern umgeben, gehst Du stetig, deinen Zielen entgegen, hast derer nicht wenig. Willst etwas erreichen, in deinem Leben, willst niemandem weichen, in deinem Bestreben. Verlier nie den Mut, auf schlechten Wegen, denn alles wird gut, Du kannst was bewegen. Und verlier nie dein Geist, deine Sehnsucht, was schön ist, vergiss nie wie Du heißt, was Du warst und jetzt bist.