Nachtruhe
Abendstille, tiefes Schweigen, bedeckt des Tages handeln, wollen Dir die Ruhe zeigen, sollst darinnen wandeln. Sollst dich nun zur Ruhe legen, damit Du schönes träumst, denn die Nacht, sie will dir geben, was Du am Tag versäumst.
Abendstille, tiefes Schweigen, bedeckt des Tages handeln, wollen Dir die Ruhe zeigen, sollst darinnen wandeln. Sollst dich nun zur Ruhe legen, damit Du schönes träumst, denn die Nacht, sie will dir geben, was Du am Tag versäumst.
Du bist für mich der Mond bei Nacht, ein Tag, an dem die Sonne lacht, der Frühling nach der Winterzeit, die Freude in der Einsamkeit. Du bist die Blume auf dem Feld, der Regen, der sanft niederfällt, die Wärme, wenn ich frierend zitter, die Ruhe nach dem Blitzgewitter. Du bist, ich sags zu dir allein, mein lieber süßer Sonnenschein, mein Herz sich sehnt nach deinem Sein, mit dir fühl´ ich mich nie allein…
Schlaf, du Engel dieser Nacht, die Ruhe heute bei dir wacht, verdränge Sorgen, Angst und Pein, möge Frieden in Dir sein…
Hell es wird am Firmament, des Leuchtens Glanz erstrahlet, Licht besteiget diese Welt, die Morgensonne strahlet. Erwache Welt, entflieh´ dem Schlaf, oh Nacht, so leg´ dich nieder, hast behütet uns so brav, ich weiß, ich seh´ dich wieder.
Nebenschwaden ziehen langsam durch die Wälder, über Seen, bedecken Gräser, Zweige, Blätter, wenn sie durch die Lande zieh´n. Anmut, schweigend, stille Lande, zugedeckt vom weißen Rauch, schleichend, niemanden erweckend, durchzieht er Täler auch. Wärmend, wie ein Pelz im Winter, legt er sich auf diese Welt, möge Frieden in dich kehren, und vertreiben, was dich quält.
Du Welt, entziehst dich meinem Willen, nimmst mir nun, was ich vermisst, hatte es schon fest in Händen, aus denen du es mir entziehst. Konnt freudig blicken auf die Zeit, konnt leben, frei, so wie´s gewollt, fühlte mich von Last befreit, nun meine Art Tribute zollt. Ich bin doch auch nur was ich bin, ein Mensch, der gerne gibt und nimmt, was and´res lag mir nie im Sinn, davon war stets mein Sein bestimmt. Doch Weiterlesen
Warst so fern und doch so nah, nur Gedanken, Möglichkeit, warst so gänzlich irreal, doch sicher nicht die Wirklichkeit. Jetzt sah ich dich, im Krankenhaus, erst jetzt gestehe ich mir ein, alles sah nun anders aus, das alles könnte anders sein. Hast drei Kinder, einen Mann, wie nur soll es weitergehen, ich spürte es, auch mir wurd´s Bang´, wenn das schlimmste anzunehmen… Kann mich heute nicht verschließen, schaff´ es nicht, es sitzt zu tief, kann Weiterlesen
Ich drück‘ dir fest die Daumen, auch wenn i mein‘, das brauch i ni, doch sollst Du darauf bauen, dass i ganz feste denk‘ an di. Ich kenne deine Akribi, lernst stets bis zum versteh’n, und was Du weißt, vergißt Du nie, kannst ruhig zur Prüfung geh’n. Ich drücke dir die Daumen fest, nun, diesmal sind es meine, wenn morgen Du den Saal verlässt, dann fandest Du’s ganz feine!
Vom Mondeslicht umgeben, stehend auf dem weiten Feld, gibst Ruhe mir und Segen, entziehst mir, was mich quält. Färbst nun alles Leben, mit Farben deiner selbst, kannst vieles mir nun geben, dein Licht mich stets erhellt. Mit deiner Art, der stillen, umgeben von den Sternen, befreist Du meinen Willen, ich werd´ mich auch nicht wehren. Stille Nacht, so bringe nun, Frieden in das Herz, lass nicht nur mich in Frieden ruhn, verdränge JEDEN Schmerz.