Warst so fern und doch so nah,
nur Gedanken, Möglichkeit,
warst so gänzlich irreal,
doch sicher nicht die Wirklichkeit.
Jetzt sah ich dich, im Krankenhaus,
erst jetzt gestehe ich mir ein,
alles sah nun anders aus,
das alles könnte anders sein.
Hast drei Kinder, einen Mann,
wie nur soll es weitergehen,
ich spürte es, auch mir wurd´s Bang´,
wenn das schlimmste anzunehmen…
Kann mich heute nicht verschließen,
schaff´ es nicht, es sitzt zu tief,
kann auch irgendwie nicht reden,
nun, so schreib´ ich eben dies.
Meine Art, mein Tun, mein Denken,
uns´re offenen Gespräche,
hin und wieder wir uns lenkten,
so in neue Lebenswege.
Nun, für dich mach ich mich stark,
die Hoffnung lebt stets in mir drin,
nein, dich geb´ ich niemals auf,
denn dich, dich werd´ ich nicht verlier´n.