Die Tonne

Oh du schöne braune Tonne, was bist du mir doch eine Wonne, mache ich den Deckel auf, kriechen schon die Maden rauf und der Duft von altem Fraß, den ich vor Tagen in dich warf, zieht in meine Nase ein, drum kotz ich jetzt auch in dich rein.

Lüge

————————————————————————- für „schwarze Seele“ von der gedichteseite mögen diese Zeilen dem entsprechen, was Du denkst und fühlst! ————————————————————————- Die Zeichen, die ich dir gegeben, die Türen, die ich aufgemacht, niemals bist Du eingetreten, hab‘ ich denn was falsch gemacht? Was kann ich denn noch weit’res geben, damit Du weißt, das Du verstehst, dass ich mit Dir mein Leben leben will, das Du jetzt mit mir gehst. Jetzt, da Du die Tür geschlossen, jetzt, da Du Weiterlesen

Angst

Es ist gut, wenn Angst ein greifbares Gefühl ist. Du fürchtest Dich vor Höhe, Enge, Mäusen, Spinnen usw. Das Gute daran ist, dass Du diese Art Angst umgehen kannst. Es fällt einem leicht, diesen Situationen einfach nur aus dem Weg zu gehen. Was ist aber, wenn es Gefühle sind, vor denen du dich fürchtest? Du hast nicht die Möglichkeit, ihr aus dem Weg zu gehen. Du musst dich damit auseinandersetzen. Du kannst sie auch nicht Weiterlesen

An die Nacht

Ich schau dich an, Du schöne Nacht, mit deiner wunderschönen Pracht, wie klar und rein Du über uns, dein Antlitz zeigst, vollkomm´ner Kunst. In die tiefe Dunkelheit, erhabener Unendlichkeit, kann all das, was wir auf Erden, nur unbedeutend, kleiner werden. Doch für uns, die wir hier leben, kann es gar nichts schön´res geben, als die Ruhe, die Du bringst, wenn Du dein schönes Nachtlied singst.

Liebe und Zärtlichkeit

Nie vergeß ich den Tag, niemals die Stunden, an denen ich lag bei dir, eng umschlungen. Nie vergeß ich dein Küssen, deine Lippen, so zart, nichts will ich mehr missen, als Du bei mir warst. Deine Hände so lieblich gefühlvoll und sanft, gedankenlos zärtlich, ziehst mich in den Bann.

Leere

Von Stimmen erzählt, mit Worten umschrieben, die vielen Gedanken, es ist nichts geblieben. Ein Buch, halb vollendet, über das, was wir lieben, die Handlung erfunden, es wird nie geschrieben. Ein Bild ohne Blick, ohne Ausdruck und Farben, sind Zeichen im Leben über das was wir haben.

Katz und Maus

Eine Maus auf Futtersuche, in dem Garten, bei der Buche, doch die Katze tut es auch und fing die Maus nach altem Brauch. Doch bevor sie totgebissen, will die Katz das Spiel nicht missen, denn die Katz, das wissen wir, ist ein ganz verspieltes Tier. Hin und her mit ihren Pfoten, sieht man sie im Garten toben, hinterm Busche schnell verkriechen, kann die Maus ganz plötzlich fliegen. Nach dem Sturze von der Mauer, legt sich Weiterlesen

Warum heißt das Eichhörnchen ´Eichhörnchen?´

Auf Erden lebt nun mal ein Tier, das sieht man dort und manchmal hier, als eines Tages, in dem Wald, jetzt wart´es ab, es kommt ja bald, das Tierchen auf´ner Eiche war und dort das Gleichgewicht verlor. So stürzte es vom Baum herab, stieß mi’mm Kopf an einen Ast, die Eiche hat es überstanden, obwohl sie sich zuvor nicht kannten, am Kopf ein Hörnchen sich entreißt, darum das Tier „Eichhörnchen“ heißt.

Trauer 2

Voller Sehnsucht nach den Tagen, als wir so froh beisammen lagen, spürten, was es heißt zu leben, wussten von der Kraft zu geben, wie schön war doch die Lebenszeit, als wir nicht einsam, wir zu zweit! Wie viel Tage sind vergangen, wie lang bin ich in mir gefangen, hier zu knien vor Deiner Stätte, in der man dich zur Ruhe bette, frage ich mich nach dem Sinn, warum ich nun alleine bin.

Eine Fliege

Eine Fliege, schwarz und klein, flog ins Wohnzimmer hinein, zu ziehen ihre kleinen Kreise, unbedacht und gar nicht weise. Besser wär´ sie dort geblieben, wo sie nicht stört mit ihren Flügeln, denn der Mensch ist gar nicht lieb, im Umgang mit dem Störenfried. Hat er sie erst einmal erspäht, ist es meistens schon zu spät, zu entflieh´n der Grausamkeit, wozu der Mensch ist nun bereit. An dem Braunen Fliegenband, kleben Fliegen Hand in Hand, mit Weiterlesen