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für „schwarze Seele“ von der gedichteseite
mögen diese Zeilen dem entsprechen, was Du denkst und fühlst!
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Die Zeichen, die ich dir gegeben,
die Türen, die ich aufgemacht,
niemals bist Du eingetreten,
hab‘ ich denn was falsch gemacht?

Was kann ich denn noch weit’res geben,
damit Du weißt, das Du verstehst,
dass ich mit Dir mein Leben leben
will, das Du jetzt mit mir gehst.

Jetzt, da Du die Tür geschlossen,
jetzt, da Du dich umgedreht,
hast Dein Herz vor mir verschlossen,
ohne mich Du weitergehst.

Gehst hinweg aus meinem Leben,
findest nicht die richt’gen Worte,
lügst mich an, kannst auch nicht reden,
lässt mich steh’n an diesem Orte.

Sagtest mir, Du suchtest Freiheit,
hab ich sie dir denn nicht gelassen,
ich denk‘, es ist wohl eher Feigheit,
oh mein Gott, ich kann’s kaum fassen.

Kaum hast Du dich abgewendet,
lässt mich steh’n in meinem Schmerz,
ich hab so viel für dich verschwendet,
meiner Liebe aus dem Herz.

Geh‘ und lass mich ja allein,
lass mich dich nur schnell vergessen,
Du, Dein jämmerliches Sein,
hab‘ ich ganz und gar gefressen.

Belüg‘ dich selbst, find‘ deinen Frieden,
gefördert von der Eitelkeit,
nichts von dem wirst Du je finden,
was ich hab – was Leben heißt.

Kategorien: Gedichteseite