100 – fürs Teufelchen

Mein 100. Gedicht, ja, das ist für dich, so stand mir der Sinn, weil ich dir sehr Dankbar bin. Du hast mich hier so lieb begrüßt, mein Wiederkommen so versüßt, mit Worten, voller Herzlichkeit, so schreib ich dir in Dankbarkeit: Ich danke dir, mein Teufel klein, Du hast ein wunderbares Sein, ein Mensch wie Dich, möcht‘ ich nicht missen, und wenn, will ich’s Wiederkommen wissen. Einen Menschen, so wie Dich, zu kennen, gehört zu den Weiterlesen

Sprachlos

Stehe ich Dir gegenüber, ist es schnell mit vorüber, dein Atem dringt mir, wenn Du sprichst, unaufhörlich ins Gesicht. Doch denk dabei ich nicht ans Wort, das Du sprichst an diesem Ort, sondern eher bloß daran, wie ich es Dir nur sagen kann Ich sag es einfach wie es ist, drum hör jetzt zu, das ist kein Mist: Du stinkst im Maul wie ne Hyäne, putz Dir endlich mal die Zähne, daß hält doch keine Weiterlesen

Der Brief

Wenn Du den Brief hast nun vollendet, zuviel der Tinte hast verschwendet, wird der Brief hineingesteckt, der Kleberand auch abgeleckt, doch das Papier schief angesetzt und hat die Zunge aufgeschlitzt.

An die Nacht

Die Nacht sich auf uns niedersenkt, Gedanken, die vom Tag gelenkt, sollten ihre Ruhe finden, und wie die Nacht nun niedersinken. Sollen Ruhen bis zum Morgen, hinweg ihr trüben, kalten Sorgen, so bitte ich nun diese Nacht, gib uns Ruhe und auch Kraft.

Kleine Dinge

Es gibt Menschen, hier auf dieser Erde, für die sind auch die kleinen Werke, was besond´res, etwas Gutes, einfach etwas wunderschönes. Erfreu´n sich an kleinen Dingen, wenn Vögel in den Wäldern singen, der Wind sich dreht, die Wolken ziehen, wenn Blumen bunt auf Wiesen blühen. Ja, wie herrlich ist die Welt, liegt man mal in einem Zelt, Freiheit, kleine Abenteuer, Sprünge über eine Mauer. Spritzpistolen, Kinderlachen all die wunderbaren Sachen, ja, das Leben ist schon Weiterlesen

zurück

Viel ist zwischenzeitlich hier passiert, Gutes, das ist garantiert, dies aufzuholen, das ist schwer, drum probier‘ ich’s auch nicht mehr. Werde mich hier so beschränken, mein Haupt vor allen niedersenken IHR SEID GROSS IN MEINEN AUGEN, Kraft kann ich stets bei Euch saugen. Wunderwerke, Sensationen, voll Gefühl, Inspirationen, voller Sehnsucht, voller Liebe, Glück und Freude, Lust und Triebe. Träume werden preisgegeben, die zum Nachdenken anregen, zeigen mir, das viele Menschen, genau das gleiche, wie ich Weiterlesen

Abendwinde

Der Tag vergeht, es kommt die Nacht, vorbei der Sonne grosse Macht, kühlend wehen Abendwinde, in der nun jeder Ruhe finde. Waldesrauschen, fast vergessen, wie Winde sich durch Äste pressen, Bäume tanzen in dem Wind, wie ein kleines frohes Kind.

Schrei in der Dunkelheit

Ein dunkler Raum, in dem ich steh, einsam und verlassen, meine Rufe schallen wieder, niemand hört mein Klagen. Einsam bin ich und allein, von dunkler Nacht umgeben, wie sollte es auch anders sein, kenn´ anders nicht mein Leben. Rufe schallen ungehört, vergehen in dem Nichts, und mein Herz, es weint so sehr, es kennt nur den Verzicht. Klagend suche ich den Grund, warum bin ich allein, ist es meine eig´ne Schuld, würd´ mich so gern Weiterlesen

Smeagol wacht

Smeagol sagt gute Nacht, mit seinem Antlitz er bewacht, Euren Schlaf und Eure Träume, doch traut ihr diesem Wesen heute? Schaut Euch nur sein Bildchen an, klar, den Augen trauen kann, dieser Blick, dieses Gemüt, euch ganz sicherlich behüt‘! Drum so schlafet alle ein, Smeagol kommt zu Euch rein, um zu wachen an dem Bett, im Kühlschrank er den Fisch dann schmeckt. Mag ihn frisch, muss ihn nicht garen, kochen, dünsten oder braten, nein, er Weiterlesen

Abendwunsch

Sanft berühr´ ich deine Haut, dein Körper voller Gänsehaut, meine Lippen gleiten still, über dich, so wie Du´s willst. Sie durchbrechen deine Scham, führe dich auf dieser Bahn, zeige dir die Zärtlichkeit, nun, da endlich Du bereit. entführe dich ins Reich der Sinne, geb´ mich deinen Wünschen hinne, erliege deiner Leidenschaft, denn durch sie bekomm´ ich Kraft. Glaube nicht, das Du allein, glaube mir, so soll´s heut sein, nichts kann´s schöneres heut geben, als dein Weiterlesen