Warum

Schicksalsschläge, die uns ereilen, die lange in Gedanken bleiben, die uns ständig quälend fragen, „warum“ nur muss ich das ertragen. Warum ereilt mich diese Pein, warum nur lässt Du uns allein, warum musstest Du so gehen, ich kann dein Handeln kaum verstehen. Wenn es Dir nur darum ging, dass ich die Zeit in Leid verbring, so klage ich Dich hiermit an, da dies niemand verstehen kann. Von Feigheit kann ich hier nur sprechen, einfach mit Weiterlesen

Ohne

Ein Haus im Wald, einsam und kalt, unbewohnt. Ein Bild ohne Rahmen, ohne Ausdruck und Farben, ungewohnt. Das Wasser der Quelle, stets an einer Stelle, unbetrübt. Zum Schluß noch ein Herz, wie es weint, wie es schmerzt, ungeliebt.

Wehmut

Winde wehen, Wolken gehen, in das Grau der Welt hinein. Keine Sonne, keine Wonne, erfüllt mein Herz mit Sonnenschein. Nichts als Traurigkeit und Sorgen, nichts als Wehmut oder Klagen, sagt, wo seid ihr hingegangen, Hoffnung, Liebe und Verlangen.

Angst

Es ist gut, wenn Angst ein greifbares Gefühl ist. Du fürchtest Dich vor Höhe, Enge, Mäusen, Spinnen usw. Das Gute daran ist, dass Du diese Art Angst umgehen kannst. Es fällt einem leicht, diesen Situationen einfach nur aus dem Weg zu gehen. Was ist aber, wenn es Gefühle sind, vor denen du dich fürchtest? Du hast nicht die Möglichkeit, ihr aus dem Weg zu gehen. Du musst dich damit auseinandersetzen. Du kannst sie auch nicht Weiterlesen

An die Nacht

Ich schau dich an, Du schöne Nacht, mit deiner wunderschönen Pracht, wie klar und rein Du über uns, dein Antlitz zeigst, vollkomm´ner Kunst. In die tiefe Dunkelheit, erhabener Unendlichkeit, kann all das, was wir auf Erden, nur unbedeutend, kleiner werden. Doch für uns, die wir hier leben, kann es gar nichts schön´res geben, als die Ruhe, die Du bringst, wenn Du dein schönes Nachtlied singst.

Liebe und Zärtlichkeit

Nie vergeß ich den Tag, niemals die Stunden, an denen ich lag bei dir, eng umschlungen. Nie vergeß ich dein Küssen, deine Lippen, so zart, nichts will ich mehr missen, als Du bei mir warst. Deine Hände so lieblich gefühlvoll und sanft, gedankenlos zärtlich, ziehst mich in den Bann.

Leere

Von Stimmen erzählt, mit Worten umschrieben, die vielen Gedanken, es ist nichts geblieben. Ein Buch, halb vollendet, über das, was wir lieben, die Handlung erfunden, es wird nie geschrieben. Ein Bild ohne Blick, ohne Ausdruck und Farben, sind Zeichen im Leben über das was wir haben.

Trauer 2

Voller Sehnsucht nach den Tagen, als wir so froh beisammen lagen, spürten, was es heißt zu leben, wussten von der Kraft zu geben, wie schön war doch die Lebenszeit, als wir nicht einsam, wir zu zweit! Wie viel Tage sind vergangen, wie lang bin ich in mir gefangen, hier zu knien vor Deiner Stätte, in der man dich zur Ruhe bette, frage ich mich nach dem Sinn, warum ich nun alleine bin.

Du XXIX

Ich erhebe mein Glas bei Gedanken an Dich, und schaue dich an, auch wenn Du es nicht siehst. Ich schließ´ meine Augen wenn Du zu mir sprichst, und fühl mich geborgen wenn Du bei mir bist. Gedanken wie diese unerreichbar  – so fern, doch träum ich von diesen Gefühlen so gern. Ich möcht´ mit Dir reden, doch trau´ ich mich nicht, habe Angst vor der Antwort, mein Herz dann zerbricht.