für die verletzten Seelen

Wohl dem, der es vermag zu fühlen, was es heißt zu lieben, auch wenn´s and´re übergehen, dir ist sie geblieben. Lieben, nein, das kann nicht jeder, manche wollen´s auch nicht tun, denn es sind zumeist nur Jäger, nach Trophäen, nach dem Ruhm. Brüsten sich mit einem schönen Wesen, genießen ihren Weiterlesen

Himmelskörper

Sonne, Mond und Sterne, betrachte ich so gerne, warm und sanft erstrahlet, am Firmament ihr prahlet. Du gibst uns Licht und Wärme, schenkst uns deine Stärke, befreist uns aus dem Dunkeln, aus schwarzen bösen Stunden. Du bist uns der Mittelpunkt, in so mancher düst´ren Stund, erhellst das Dunkel in der Weiterlesen

Warum

Schicksalsschläge, die uns ereilen, die lange in Gedanken bleiben, die uns ständig quälend fragen, „warum“ nur muss ich das ertragen. Warum ereilt mich diese Pein, warum nur lässt Du uns allein, warum musstest Du so gehen, ich kann dein Handeln kaum verstehen. Wenn es Dir nur darum ging, dass ich Weiterlesen

Ohne

Ein Haus im Wald, einsam und kalt, unbewohnt. Ein Bild ohne Rahmen, ohne Ausdruck und Farben, ungewohnt. Das Wasser der Quelle, stets an einer Stelle, unbetrübt. Zum Schluß noch ein Herz, wie es weint, wie es schmerzt, ungeliebt.

Wehmut

Winde wehen, Wolken gehen, in das Grau der Welt hinein. Keine Sonne, keine Wonne, erfüllt mein Herz mit Sonnenschein. Nichts als Traurigkeit und Sorgen, nichts als Wehmut oder Klagen, sagt, wo seid ihr hingegangen, Hoffnung, Liebe und Verlangen.

Das Schwein

Ein Schwein, man nennt es Kunigunde, einst stand es noch am Waldesgrunde, steht jetzt quietschend vor dem Stall und hört als letztes einen Knall, aus dem Bolzenschießgewehr drum ist es tot und lebt nicht mehr.

Der Bohrer

In unbeobachteten Momenten, Zeigefinger zweckentfremden, tief hinein ins Nasenloch, bis zum Bein, genannt auch Joch. In dem dunklen Raume suchend, nach dem Popel schreiend, fluchend, muss doch manchmal schwere sein, dringt ja unaufhörlich ein. Hast Du ihn endlich dann erwischt, ziehst ihn raus mit einem „Zisch“, am Finger feucht und Weiterlesen

Das Vöglein

Ein Vöglein klein, im Morgenrot, saß im Park und pickte Brot. Weil´s alles aufgefressen hat, war es danach auch ziemlich satt, wollte dann zum Nestlein fliegen, zum Ruhen in dem Strohe liegen, doch viel schneller war die Katze, und fing den Vogel mit der Tatze. Ein Vöglein klein im Morgenrot, Weiterlesen