An einem schönen Sommertag,
am Badesee im Gras ich lag,
träumend von so schönen Sachen,
die das Leben lohnend machen.
Doch ganz plötzlich ist´s vorbei,
mit der Träumelduselei,
denn ein Stich auf meinem Rücken,
will mich so wahrlich nicht entzücken.
Ein schneller Schlag mit meiner Linken,
bringt den Nebenmann zum hinken,
da ich, noch träumend, nicht bedacht,
die Krücken damit festgepackt.
Nun sehe ich dich kreisend fliegen,
versuche Dich nochmal zu kriegen,
ein schneller Sprung, doch ohne Stelzen,
seh´ ich mich über´n Boden wälzen.
Mit schmerzverzogenem Gesicht,
entkommst du mir, Du kleiner Wicht,
im Krankenhaus ich wieder liege
und mein Bein hängt an der Wiege.
Doch auch zwei Arme hat verrissen,
jetzt geht es mir so recht beschissen,
doch habe ich jetzt meine Ruh
und schlafe ein, sobald, im Nu.
Doch schon höre ich das Summen,
klingt es eher wie ein Brummen,
kann das eine Mücke sein,
die da sitzt auf meinem Bein?
Am liebsten würd´ ich Dich zerdrücken,
deine Glieder einzeln pflücken,
dich zermatschen an der Wand,
ohne etwas in der Hand.
Doch nun sehe ich dich saugen,
starrst mir dabei in die Augen,
grinst mich dabei fröhlich an,
weil ich mich hier nicht wehren kann!