Der Bethke stets das Maul aufreißt,
sich dabei fast die Zung´ zerbeißt,
die Zornesröte in verfärbt,
die Zunge aussieht wie gegerbt,
er doch nichts zu sagen hat,
und jeder fragt, was soll denn das.
Laute Worte, harte Töne,
klingt im Ohr nur wie Getöse,
keiner ihn mehr ernstlich nimmt,
der ganze Saal nur noch verstummt,
und wartet, dass es geht vorbei,
mit dieser unnütz Laberei.
Endlich geht es los mit singen,
Laute die nun besser klingen,
und der Tenor, wie´s immer passt,
die gleiche Stelle stets verpatzt,
den Schäfer damit bringt zur Wut,
wie´s zuvor beim Bethke tut.
Ständig muss man wiederholen,
aus dem Kasten schnell die Noten,
besser geht es trotzdem nicht,
\\“Was will er denn\\“, der arme Wicht,
muss uns ständig peinigen,
um das Lied zu reinigen.
Dafür steh´n wir Sonntags auf,
nehmen Fahrten weit in Kauf,
zum Spaß wir eingeladen sind,
verlassen dafür unser Kind,
um zu hören diese Klagen,
dass wir immer nur versagen?