Wieder einmal ist´s soweit,
bald seid ihr auch nicht mehr zu zweit,
zu dritt ich mein, wie kann es sein,
dass ich zuvor den Niklas klein
vergaß, oh Gott, vezeiht´s dem Mann,
ich fang noch mal von vorne an!

Eigentlich sollt dies Gedicht,
zum Geburtstag – nur für dich
geschaffen werden, da ab heute,
Du gehörst, wie andre Leute,
auch schon bald zum alten Eisen,
und kannst ne Party nicht mehr schmeißen.

Doch dieser Tag, so muss ich sagen,
wollen wir nicht lange klagen
was besond´res auch verdient
doch singe ich hier nicht ein Lied,
ein paar Worte, aus dem Leben,
was sich vor Jahren hat begeben.

Das Feuer ist noch nichts für Kinder,
schon gar nicht soll´s in ihre Finger,
denn mit Feuer spielt man nicht,
drum hört, was der Erwachsne spricht,
doch legen Kinder, das ist kein Scherz,
auf dies Geschwätz nun mal kein Wert.

Eine Scheune musste brennen,
oh Mann, was können Kinder rennen,
doch es dauerte nicht lange,
bis man den Täter hat gefange,
und lässt den Jungen schmerzlich fühlen,
was es heißt nicht zuzuhören.
Doch sind wir auch bei manchen Taten
die wir gern vollendet haben
unbestraft davongekommen,
(wie fühlen wir und heut betroffen)
wie gut dass dies nicht jeder weiß,
drum gebe ich es auch hier nicht preis.

Heut stehst Du im Rampenlicht,
und nicht der kleine süße Wicht,
drum hebt das Glas und spricht mir nach,
bevor des Sprechers Stimm‘ versagt:

Bodo! Lass den Kopf nicht hängen,
was musste nicht schon alles brennen,
doch denke immer nur daran,
wie man´s dem Kinde sagen kann,

Wer mit Feuer spielt, mein Kind,
sollt auch rennen wie der Wind!

Kategorien: Geburtstag

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