Die Nacht ist klar,
die Sterne leuchten,
es ist ruhig,
kein Vogel ist zu hören, sogar die Grillen sind verstummt.
Ich stehe am Hauseingang,
der Zigarettenrauch steigt still zum Himmel empor,
ohne Regung,
Windstille.
Ich schaue nach oben,
es ist die Unendlichkeit, die mich befasst!
Gefühle von Ohnmacht, Hoffnungslosigkeit,
Traurigkeit und Einsamkeit durchlaufen meine Seele.
Es scheint kein Entkommen.
Es folgen leere Gedanken.
Was ist nur los mit mir?
Früher war alles anders.
Das Unerklärliche faszinierte,
das Unerreichbare schien so nah,
die Unendlichkeit überzeugte.
Was war geschehen?
Was hat sich geändert?
Irgendwie fällt es mir schwer, das Gewesene zu fassen!
Hatte es doch so impulsiv begonnen,
einzelne Körperberührungen reichten aus,
jeder Moment war erfüllt von
… Neugier,
… Leidenschaft,
… Erlösung
… .
Wo sind all diese Gefühle hin,
wo haben sie sich versteckt?
Erklärungen gibt es keine,
Erreicht habe ich auch nichts,
die Unendlichkeit scheint es nicht zu geben,
sonst wäre es nicht vorbei.
Was bleibt, ist die Ewigkeit, die Erinnerung und die Gewissheit:
Du fehlst mir.
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