Smeagol sagt gute Nacht,
mit seinem Antlitz er bewacht,
Euren Schlaf und Eure Träume,
doch traut ihr diesem Wesen heute?

Schaut Euch nur sein Bildchen an,
klar, den Augen trauen kann,
dieser Blick, dieses Gemüt,
euch ganz sicherlich behüt‘!

Drum so schlafet alle ein,
Smeagol kommt zu Euch rein,
um zu wachen an dem Bett,
im Kühlschrank er den Fisch dann schmeckt.

Mag ihn frisch, muss ihn nicht garen,
kochen, dünsten oder braten,
nein, er mag ihn wie er ist,
roh und saftig, eben frisch.

Den speist er dann an Eurem Bette,
weil er ist ja doch so nette,
schließlich will er Euch bewachen,
und auch keine Faxen machen.

Drum ruht aus, schlaft schön und ruhig,
ihr könnt ja sein, auch ganz beruhigt,
denn der Smeagol, der Gute,
wünscht Euch angenehme Ruhe!

Kategorien: Gedichteseite